Der Standort der Bebauung zeichnet sich durch seine verkehrsgünstige Lage
und die unmittelbare Nähe ca. 600 m zum beginnenden Altstadtkern mit Staats-
und Rechtswissenschaftlicher Fakultät aus.
Die ersten Klinikbereiche sind nur etwa 1.500 m entfernt.
Geschäfte des täglichen Bedarfs befinden sich im Wohngebiet der
Fleischervorstadt, umfangreiche Einkaufsmöglichkeiten bestehen in der
Altstadt und an der Peripherie. In der Brinkstraße ist zusätzlich ein
Einkaufszentrum geplant.
Universitäts- und Hansestadt Greifswald
Die alte Universitäts- und Hansestadt liegt direkt am Greifswalder Bodden,
einem der beliebtesten Segelreviere der Ostsee und nur wenige Kilometer von
den beiden wichtigsten Touristenzielen Mecklenburg – Vorpommerns entfernt,
den Inseln Rügen und Usedom. Schnell sind Berlin, Hamburg, Stettin und die
skandinavischen Länder erreichbar. Durch das Flüsschen Ryck ist die Stadt
mit Bodden und Ostsee verbunden.
Berühmte Söhne sind der Maler Caspar David Friedrich und der Dichter und
Denker Ernst Moritz Arndt.
Der historische Stadtkern mit den hanseatischen Kaufmannshäusern, den
Giebelhäusern der Backsteingotik und dem Renaissance – Bau des Rathauses
wurde in den letzten Jahren weitgehend restauriert. Im Jahr 2000 feierte
Greifswald sein 750-jähriges Gründungsjubiläum.
Die Stadt ist Teil der Europäischen Route der Backsteingotik und der
Schwedenstraße.
Wissenschaftsstandort Greifswald
Heute ist Greifswald vor allem ein zentraler Wissenschaftsstandort. Die
Ernst - Moritz - Arndt - Universität, gegründet 1456, ist die Zweitälteste
nordeuropäische Universität. Sie bestimmt den Charakter der Stadt und ist
mit über 5.000 Arbeitnehmern, Angestellten und Beamten ihr größter
Arbeitgeber.
Die Zahl der Studierenden hat sich in den letzten 12 Jahren mehr als
verdoppelt. Derzeit sind ca. 11.000 Studenten in 5 Fakultäten
immatrikuliert. Ihren herausragenden Ruf verdankt die Universität vor allem
den besonderen Forschungsleistungen der Naturwissenschaften, an der Spitze
die Bereiche Plasmaphysik, Molekular-Biologie, Humanbiologie, Sensorik,
Biomedizin und Biomathematik, Landschaftsökologie, Mikrobiologie, Onkologie
und Neurochirurgie.
Diese erfolgreiche Forschungs-landschaft nutzen auch weitere
wissenschaftliche Einrichtungen.
So haben in Greifswald das Institut für Niedertemperatur - Plasmaphysik, das
Max - Planck - Teilinstitut für Plasmaphysik, die Bundesforschungs-anstalt
für Viruskrankheiten der Tiere, das Forschungsinstitut für Diabetes
Karlsburg, ihren Sitz.
Ebenso wie Forschungseinrichtungen der Siemens AG Geschäftsbereich
Öffentliche Netze, das Technologie-zentrum und das Biotechnikum.
Um der schnell wachsende Zahl von Studierenden und Wissenschaftlern beste
Bedingungen zu bieten, entstand in den letzten Jahren ein neuer
Universitätscampus als zentraler Standort für die Universitätskliniken, die
Universitätsbibliothek, Hörsäle, Institute und verschiedene
Forschungseinrichtungen.
Zur Zeit entstehen auf dem neuen Gelände weitere Gebäude wie die Erweiterung
des Klinikums, die Zahnklinik, und das physikalische Institut. Die Mensa
wird folgen.